Recyclingfähig oder nicht? Kunststoffrecycling von Kunststoffprodukten in der Praxis.
Recyclingfähigkeit verbessern. Rezyklate richtig einsetzen. Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR)-Anforderungen besser verstehen.
Kostenloses Webinar für Markeninhaber, Verpackungs- und Produktentwickler sowie Kunststoffverarbeiter
Wie Sie Kunststoffprodukte recyclinggerechter entwickeln, geeignete Rezyklate auswählen und Recycling bereits bei der Materialauswahl berücksichtigen.
Sie entwickeln, produzieren oder vermarkten Kunststoffprodukte und müssen entscheiden, welches Kunststoffmaterial für Ihre Anwendung technisch geeignet ist und gleichzeitig welche Lösung am Ende des Produktlebenszyklus sinnvoll ist. Dabei entstehen in der Praxis Fragen wie:
- Ist mein Produkt tatsächlich recyclingfähig?
- Welche Materialkombinationen oder Produktbestandteile können das Recycling erschweren?
- Welches Rezyklat eignet sich für meine Anwendung?
- Können biologisch abbaubare Kunststoffe recycelt werden?
- Was muss ich im Hinblick auf die EU Verordnung Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) berücksichtigen?
In unserem kostenlosen Webinar zeigen FKuR Kunststoff GmbH und Interzero Recycling Alliance GmbH, wie Sie diese Fragen systematisch beantworten können.
Recycling verstehen. Recyclingfähigkeit bewerten. Produkte besser gestalten.
Recycling beginnt nicht erst im Recyclingprozess. Ob ein Kunststoffprodukt am Ende tatsächlich recycelt werden kann, wird wesentlich durch Materialauswahl, Produktdesign, Verarbeitung und bestehende Recyclingstrukturen bestimmt. Für Markeninhaber und Kunststoffverarbeiter wird es deshalb immer wichtiger, die Recyclingfähigkeit bereits in der Entwicklungsphase zu betrachten. Gleichzeitig steigen mit der EU-Verpackungsverordnung Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) die Anforderungen an Verpackungen, Recyclingfähigkeit, Rezyklateinsatz und den Nachweis entsprechender Eigenschaften.
Dabei ist die Bewertung der Recyclingfähigkeit nicht nur mit Blick auf regulatorische Anforderungen relevant. Sie kann Unternehmen auch dabei unterstützen, eigene Nachhaltigkeitsziele zu konkretisieren und die Auswirkungen von Material- und Designentscheidungen frühzeitig zu berücksichtigen. Eine belastbare Bewertung schafft dafür eine objektive Grundlage und hilft, Produkte gezielt weiterzuentwickeln dort, wo entsprechende Optimierungen sinnvoll und technisch umsetzbar sind. Unser Webinar zeigt praxisnah, welche Faktoren relevant sind und welche Möglichkeiten Unternehmen haben, ihre Produkte recyclinggerechter zu gestalten.
Recyclingfähig oder nicht? Kunststoffrecycling in der Praxis.
FKuR Kunststoff GmbH
Materialexperte und Entwicklungspartner für biobasierte, biologisch abbaubare und recycelte Kunststofflösungen
Interzero Recycling Alliance GmbH
Partner für Recyclinglösungen und Kreislaufwirtschaft
60 Minuten | Kostenlos | Praxisnah | Für Markeninhaber und Kunststoffverarbeiter | Jetzt anmelden!
Ihr konkreter Mehrwert
| Vor dem Webinar | Nach dem Webinar |
|---|---|
| Ist unser Produkt recyclingfähig? | Sie können besser einschätzen, welche Material-, Produkt-, und Verarbeitungseigenschaften die Recyclingfähigkeit beeinflussen und worauf Sie bei der Bewertung achten sollten. |
| Welches Rezyklat passt zu unserer Anwendung? | Sie verstehen die Unterschiede zwischen PCR und PIR Rezyklaten und wissen welche Kriterien bei der Auswahl eines recycelten Kunststoffs relevant sind. |
| Was müssen wir aufgrund der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) berücksichtigen? | Sie erhalten einen Überblick darüber, welche Anforderungen der PPWR für Kunststoffverpackungen relevant sind und welche Rolle Rezyklate dabei spielen. |
| Können wir unser Produkt recyclinggerechter gestalten? | Sie lernen die Prinzipien des Design for Recycling kennen und können typische Stellscharuben bei der Produktgestaltung einordnen. |
| Können biologisch abbaubare Kunststoffe (Biokunststoffe) recycelt werden? | Sie verstehen, wann und unter welchen Vorraussetzungen das Recycling biologisch abbaubarer Kunststoffe möglich ist, wie sich Recyclingfähigkeit und biologische Abbaubarkeit unterscheiden und kennen erste Ergebnisse unerer Studie. |
Investieren Sie 60 Minuten in bessere Materialentscheidungen für Ihre Kunststoffprodukte
Verstehen Sie Recycling. Bewerten Sie Recyclingfähigkeit. Wählen Sie Rezyklate gezielter aus. Entwickeln Sie Ihre Produkte recyclinggerechter. Nehmen Sie kostenlos an unserem Webinar teil und bringen Sie Ihre konkreten Fragen mit.
Agenda
- Einordnung und Einführung
- Was sind Rezyklate und wo kommen Sie her?
- PIR & PCR: was bedeutet das?
- Sammeln und Sortieren von Kunststoffe
- Mechanisches Recycling
- Chemisches Recycling
- Möglichkeiten und Grenzen des Recyclings
- Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR)
- Vorgaben zur Recyclingfähigkeit
- Mindestrezyklatanteil: Welche Quote bei welcher Verpackung?
- Kompostierbare Verpackungen: wann sind sie erlaubt?
- Recyclingfähigkeit von Kunststoffen
- Definition: Was bedeutet „recyclingfähig“ eigentlich?
- Möglichkeiten zur Bewertung der Recyclingfähigkeit
- Recycling von Biokunststoffen
- Design for Recycling
- Mit diesen Regeln gelingt das Konzept
- Welche Änderungen beim Material können die Recyclingfähigkeit deutlich verbessern?
- Welche typischen Fehler machen Hersteller beim Design for Recycling?
- Q&A mit unseren Experten
- Sie haben eine konkrete Frage zu Recycling, Rezyklaten, Recyclingfähigkeit, Biokunststoffen oder PPWR? Reichen Sie Ihre Frage bereits bei der Anmeldung ein. Unsere Experten greifen ausgewählte Fragen in der Q&A-Session auf.
Für wen ist das Webinar interessant?
Das Webinar richtet sich insbesondere an:
- Markeninhaber und Hersteller von Kunststoffprodukten
- Verpackungsentwickler und Produktentwickler
- Kunststoffverarbeiter
- Material- und Werkstoffexperten
- Nachhaltigkeits- und Circular-Economy-Verantwortliche
- R&D- und Innovationsabteilungen
- Einkäufer und technische Entscheider
- Unternehmen, die ihre Produkte auf die Anforderungen der PPWR vorbereiten möchten
Referenten:
Jöran Reske, Experte für Kompostierung und Recycling von Biokunststoffen bei Interzero Recycling Alliance GmbH
Jöran Reske entwickelt seit über 20 Jahren Lösungen für die Kompostierung und das Recycling von Biokunststoffen. Anfangs lagen die Schwerpunkte bei der Entwicklung der Normen, der Zertifizierung mit dem „seedling“ und verschiedenen Rollen in Verbänden. Seit einigen Jahren verlagern sich die Aktivitäten mehr und mehr zu technischen Tests in Kompostierungs- und Vergärungsanlagen, sowie zur Prüfung der Sortierbarkeit und Recyclingfähigkeit von Biokunststoff-Verpackungen in den etablierten Recyclingsystemen. Zu den Partnerunternehmen zählen hierbei vor allem die Verwertungsanlagen und Biokunststoffhersteller, sowie Markenhersteller und Handelsunternehmen.
Niklas Voß, Experte für zukunftsfähige Materiallösungen bei FKuR Kunststoff GmbH
Niklas Voß hat einen Abschluss in Kunststofftechnik von der Hochschule Darmstadt. Seine berufliche Laufbahn begann er bei der Hoffmann & Voss GmbH, einem Unternehmen, das auf die Herstellung von Compounds und Rezyklaten für die Kunststoffindustrie spezialisiert ist. Dort sammelte er umfassende Erfahrungen in den Bereichen Laborleitung, Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement und Produktion.
Seit 2018 ist Niklas bei der FKuR Kunststoff GmbH tätig und verantwortet dort den Vertrieb von biologisch abbaubaren und biobasierten Kunststoffen sowie Rezyklaten verantwortlich. Als Vertriebsleiter verbindet er seine fundierte technische Ausbildung und langjährige Erfahrung in der Kunststoffindustrie mit umfassender Markt- und Anwendungskompetenz. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf der Auswahl und Anwendung von Biokunststoffen und Rezyklaten sowie deren Einsatz in unterschiedlichen Kunststoffanwendungen.
Häufige Fragen zu Kunststoffrecycling, Biokunststoffen und Recyclingfähigkeit
Was bedeutet Recyclingfähigkeit bei Kunststoffprodukten?
Recyclingfähigkeit beschreibt, inwieweit ein Kunststoffprodukt nach seiner Nutzung gesammelt, sortiert und in einem geeigneten Recyclingprozess zu einem neuen Material oder Produkt verarbeitet werden kann. Sie hängt nicht allein vom Kunststofftyp ab. Auch Produktdesign, Materialkombinationen, Additive, Farben, Beschichtungen, Etiketten und die vorhandene Recyclinginfrastruktur können eine Rolle spielen.
Wie kann man Kunststoffprodukte recyclingfähig gestalten?
Recyclinggerechtes Produktdesign berücksichtigt bereits bei der Entwicklung, wie ein Produkt am Ende seiner Nutzungsphase gesammelt, sortiert und recycelt werden kann. Dazu gehören unter anderem eine geeignete Materialauswahl, die Reduzierung problematischer Materialverbunde sowie die Berücksichtigung von Farben, Additiven, Beschichtungen und weiteren Komponenten. Ziel ist es, das Produkt möglichst gut an bestehende Recyclingstrukturen anzupassen.
Können biologisch abbaubare Kunststoffe recycelt werden?
Ja, das Recycling von biologisch abbaubaren Kunststoffen ist technisch möglich. Ob ein Recycling sinnvoll und technisch möglich ist, hängt unter anderem vom eingesetzten Polymer, vom Produkt, von den vorhandenen Sammel- und Sortierstrukturen sowie vom vorgesehenen Recyclingverfahren ab. Biologische Abbaubarkeit und Recycling sind unterschiedliche End-of-Life-Konzepte und sollten deshalb bei der Materialauswahl getrennt betrachtet werden.
Was bedeutet Design for Recycling?
Design for Recycling bezeichnet die Entwicklung von Produkten unter Berücksichtigung ihres späteren Recyclings. Materialauswahl, Konstruktion und weitere Produkteigenschaften werden dabei so gestaltet, dass Sammlung, Sortierung und Recycling möglichst unterstützt werden. Design for Recycling sollte deshalb bereits in einer frühen Phase der Produktentwicklung berücksichtigt werden.
Was sind PCR und PIR bei Kunststoffrezyklaten?
PCR steht für „Post-Consumer-Rezyklat“ oder „Post-Consumer Recycled“ und bezeichnet Rezyklate aus Kunststoffabfällen, die nach der Nutzung durch Verbraucher gesammelt wurden. PIR steht für „Post-Industrial-Rezyklat“ oder „Post-Industrial Recycled“ und bezeichnet recycelte Kunststoffmaterialien aus industriellen Produktionsprozessen. Herkunft und Eigenschaften des Rezyklats sind wichtige Kriterien bei der Auswahl für eine konkrete Anwendung.
Was muss ich bei der Auswahl von Kunststoffrezyklaten beachten?
Bei der Auswahl eines Rezyklats sollten unter anderem Polymerbasis, Herkunft, Qualität, Verunreinigungen, mechanische und thermische Eigenschaften sowie die Anforderungen der jeweiligen Anwendung berücksichtigt werden. Auch Verarbeitungstechnologie und gewünschte Produkteigenschaften spielen eine Rolle. Für Markeninhaber und Kunststoffverarbeiter ist daher eine anwendungsspezifische Materialauswahl entscheidend.
Was ist der Unterschied zwischen mechanischem und chemischem Recycling?
Beim mechanischen Recycling werden Kunststoffabfälle in der Regel sortiert, aufbereitet und beispielsweise durch Zerkleinern, Waschen und Aufschmelzen zu einem neuen Kunststoffmaterial verarbeitet. Beim chemischen Recycling werden Polymere beziehungsweise Kunststoffabfälle durch chemische oder thermochemische Verfahren in Ausgangs- oder Zwischenprodukte überführt. Welche Technologie geeignet ist, hängt unter anderem vom Material und vom jeweiligen Abfallstrom ab.
Was bedeutet PPWR für Kunststoffverpackungen?
Die PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) enthält unter anderem Anforderungen an Verpackungen, deren Recyclingfähigkeit und den Einsatz von Rezyklaten. Für Hersteller, Markeninhaber und Kunststoffverarbeiter bedeutet dies, dass regulatorische Anforderungen bereits bei Materialauswahl, Verpackungsdesign und Produktentwicklung berücksichtigt werden sollten.
Welche Rolle spielen Rezyklate bei der PPWR?
Die PPWR sieht für bestimmte Kunststoffverpackungen Vorgaben zum Einsatz von Rezyklaten vor. Unternehmen sollten deshalb frühzeitig prüfen, welche Rezyklatqualitäten für ihre Produkte technisch geeignet sind und welche regulatorischen Anforderungen für die jeweilige Anwendung gelten. Hier alles über die Anforderungen der PPWR erfahren
