Lebensmittelverpackungen aus Biokunststoff

Geben Sie Lebensmittelverpackungen mit biobasierten und kompostierbaren Kunststoffen ein neues Gesicht. Wir wissen, wie Verpackung geht.

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Verpackungen schützen Lebensmittel und Verbraucher

Kein anderes Geschäft besuchen wir so häufig wie den Supermarkt. Hier geben Verbraucher das meiste Geld im Alltag aus. Kein Wunder also, dass Handel und Hersteller mit attraktiven Verpackungen um die Aufmerksamkeit der Kunden werben. Doch Verpackungen sind weit mehr als ein hübsch anzusehendes Verkaufsattribut.

Verpackungen schützen Produkte vor Beschädigungen, Verunreinigungen oder Qualitätsverlust. Sie vereinfachen den Transport und die Lagerung und verhindern, dass Lebensmittel schnell verderben. Durch die längere Haltbarkeit werden weniger Lebensmittel weggeschmissen.

 

Die Kunststoffverpackung von heute – wichtig, aber mit schlechtem Image

Kunststoffe werden am häufigsten für das Verpacken von Lebensmitteln genutzt. Ist das Produkt erst einmal verbraucht und bleibt die Verpackung als Abfall übrig, wird sie vom Verbraucher in der Regel negativ wahrgenommen, oft sogar noch mehr, wenn es sich um eine Kunststoffverpackung handelt! Somit steht Kunststoff regelmäßig in der Kritik.

Doch das zu Unrecht: Plastikverpackungen sind leicht, flexibel, hygienisch und schützen vor Feuchtigkeit, Sauerstoff oder auch Stoßeinwirkungen. Sind sie aus Monomaterialien hergestellt, können sie einfach recycelt und zur Herstellung neuer Produkte verwendet werden.

Unbestreitbar ist jedoch, dass viele Um- und Mehrfachverpackungen unnötig sind und lediglich der Webewirkung dienen. So entstehen allein in Deutschland jährlich knapp 230 kg Verpackungsmüll pro Person, das sind über 19 Millionen Tonnen insgesamt. Daher sollte die Reduktion und Vermeidung unnötigen Verpackungsmülls – egal aus welchem Material – an erster Stelle stehen. Das Recycling und der Einsatz nachwachsender Rohstoffe sind weitere Möglichkeiten Verpackungen nachhaltiger zu gestalten.

 

Vorteile nutzen, aber mit nachwachsenden Rohstoffen

Biobasierte, also aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellte, Kunststoffe können petrochemische Kunststoffe bereits in vielen Anwendungsbereichen ersetzen. Durch die Vielfalt an verfügbaren Biokunststoffen decken diese mittlerweile ein breites und technisch anspruchsvolles Einsatzspektrum ab.

Werden fossile Kunststoffe durch nachwachsende ersetzt, schont das die immer knapper werdenden petrochemischen Rohstoffe und hilft bei der Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgase. So leisten auch biobasierte Kunststoffe ihren Beitrag zum Klimaschutz, insbesondere dann, wenn sie nach einem möglichen Recycling noch zur Energiegewinnung thermisch verwertet werden. Biopolymere haben so das Potenzial, die Dissonanz in der Wahrnehmung von Kunststoffverpackungen zu korrigieren und den Imagefokus zu verändern.

 

Einfaches Recycling von Lebensmittelverpackungen aus Drop-in Biokunststoffen

Recycling hilft dabei, Ressourcen zu schonen und unsere Umwelt zu schützen. Das trägt zu mehr Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit bei. Für das Recycling gilt die Faustformel: Je einfacher ein Material aufgebaut ist, desto einfacher kann es identifiziert, sortiert und anschließend einem werkstofflichen Recycling zugeführt werden.

Unser Biokunststoff-Compound Terralene® sowie die Distributionsprodukte I’m green™ Polyethylen (Bio-PE) und Eastlon Bio-PET gehören zu den sogenannten Drop-in Biokunststoffen. Als solche sind sie strukturgleich mit ihren fossilen Counterparts, werden jedoch nicht aus Erdöl, sondern aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt.

Sowohl Green PE als auch Terralene® Folientypen sind für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen und lassen sich mittels diverser Kunststoff-Verarbeitungsverfahren hervorragend zu Lebensmittelverpackungen aller Art verarbeiten. Die Eigenschaften sind dabei die gleichen wie bei Verpackungen aus fossilem Polyethylen oder Polypropylen. Verpackungen aus diesen biobasierten Kunststoffen können am Ende ihres Gebrauchs über dieselben etablierten Verwertungsverfahren mit hohen Quoten werkstofflich recycelt werden.

So schnüren Sie mit nachhaltigen, recycelbaren Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen ein rundes und attraktives Gesamtpaket.

 

Atmungsaktive Biokunststoff-Verpackungen halten Lebensmittel länger frisch

Verpackungen aus unseren biologisch abbaubaren und kompostierbaren Bio-Flex® Kunststoffen haben eine natürliche Atmungsaktivität. Das heißt sie sind durchlässiger für Sauerstoff und Wasserdampf als konventionelle, fossile Verpackungs-Kunststoffe wie Polyethylen oder Polypropylen. Das ist vor allem bei verpackten frischen Lebensmitteln wie Obst- und Gemüse, oder Backwaren vorteilhaft. Die von den Lebensmitteln ausgehende Feuchtigkeit kann durch die Folie diffundieren und sammelt sich nicht im Beutel. Das verhindert nicht nur Schimmel und Fäulnis, sondern kann auch die Keimung von Gemüsen herauszögern. Durch die längere Haltbarkeit müssen weniger Lebensmittel weggeschmissen werden.

 

Alternativer Entsorgungsweg: organisches Recycling

Ist eine entsprechende Kompostier-Infrastruktur vorhanden und sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen gegeben, bieten zertifiziert kompostierbare Verpackungen eine alternative Abfallroute. So können verdorbene oder nicht mehr genießbare Lebensmittel zusammen mit der Verpackung der Kompostierung zugeführt werden. Das ist auch dann vorteilhaft, wenn Verpackungen mit Lebensmittelresten verunreinigt sind, da dies das mechanische Recycling erschweren oder unmöglich machen würde. Verpackungen aus unseren gem. EN 13432 zertifiziert heim- oder industriell kompostierbaren Bio-Flex® Granulaten ermöglichen diese Verwertungsoption.

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