Die Blasfolienextrusion ist das gebräuchlichste Verfahren zur Herstellung endloser Folien, wie sie hauptsächlich für Verpackungszwecke eingesetzt werden.

Der erste Schritt ist das Aufschmelzen des Kunststoffs im Extruder. Mehrschichtfolien erfordern dabei einen Extruder pro Werkstoff. Deren Schmelzeströme werden im Blaskopf zu einem Schlauch mit konzentrischen Schichten zusammengeführt. Nach dem Austritt aus der integrierten Ringdüse wird dieser Schlauch im zunächst noch plastischen Zustand nach oben abgezogen. Gleichzeitig bläst ihn Druckluft auf, um die gewünschte Foliendicke und -breite zu erreichen. Anschließend kühlt ihn Kühlluft ab, bis er sich im oberen Bereich der Folienblasanlage in 10 m bis 20 m Höhe flach zusammenlegen und dann aufwickeln lässt, ohne dass die Oberflächen verkleben.

Für das Folienblasen bietet FKuR rein biobasierte Green HD-, LD- und LLD-PE-Typen von Braskem sowie maßgeschneiderte Terralene® PE-Compounds und biologisch abbaubare Bio-Flex® Blends aus eigener Entwicklung an.