Die Natur sollte das Vorbild von uns allen sein. Alles, was die Natur hervorbringt, wird gebraucht, verwendet und verwertet. Es gibt keinen Abfall. Kunststoffe sind ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Obwohl sie vielfältig eingesetzt und täglich verwendet werden genießt Plastik jedoch keinen guten Ruf. Es wird aus endlichen fossilen Rohstoffen hergestellt und als Verpackung nach einmaligem Gebrauch weggeworfen.

Wenn der Lebenszyklus unserer Kunststoffprodukte dem geschlossenen Kreislauf der Natur nachempfunden wird, schonen wir Ressourcen. Und wir gewinnen aus Abfall wertvolle Werkstoffe. Um diesen Kreis zu schließen ist es essentiell, dass Kunststoffe aus nachwachsenden Ressourcen produziert werden. Nach ihrem Gebrauch müssen Kunststoffe richtig entsorgt und durch Recycling dem Rohstoffkreislauf wieder zugeführt werden.

Unser Beitrag zur Kreislaufwirtschaft

Aus diesem Grund entwickeln wir bei FKuR innovative Kunststoffe. Unsere Biokunststoffe schonen endliche fossile Ressourcen und reduzieren die Umweltbelastung. Zusammen mit unseren Kunden arbeiten wir an Lösungswegen, dass Kunststoffprodukte sich entweder für das werkstoffliche oder organische Recycling eignen:

FKuR Biokunststoffe: Mechanisches Recycling



Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen (sogenannte Drop-In Biokunststoffe) können zusammen mit ihren erdölbasierten Kunststoff-Pendants über etablierte Recyclingsysteme gesammelt werden. Die Rezyklate gelangen sooft in den Wertstoffkreislauf zurück, bis sie einer energetischen Verwertung zugeführt werden müssen. So lässt sich aus biobasierten Kunststoffen Energie gewinnen, die kein zusätzliches schädliches CO2 produzieren. Es ist ein geschlossener CO2-Kreislauf nach dem Vorbild der Natur.

Innovative Biokunststoffe: Organisches Recycling



Biologisch abbaubare Kunststoffe und kompostierbare Kunststoffe können organisch recycelt werden. Sobald Kunststoffartikel mit Lebensmitteln kontaminiert sind, ist dieses effizient. Durch ihre einfache und hygienische Handhabung sorgen kompostierbare Beutel dafür, dass weniger Bioabfall über die Restmülltonne entsorgt wird. Dadurch kann die Menge an getrennt erfassten Bioabfällen erhöht werden. Dieser dient als Dünger für Pflanzen, die am Anfang des Kreislaufes stehen.

Acht einfache Ideen für Ihr nachhaltiges Produkt

Kunststoffe und Nachhaltigkeit – das hört sich zunächst nach einem Widerspruch an, tauchen doch gleich die Müllberge vor unserem geistigen Auge auf. Wie schaffen wir es, dass die Elemente einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft beim Produktdesign umgesetzt werden?
Wir haben acht einfache Ideen zur Gestaltung kreislauffähiger Produkte:

  1. Das Produktdesign muss überdacht werden. Produkte sollten mehrfach verwendbar sein und nach ihrem eigentlichen Lebenszyklus als Rohstoff wiederverwendet werden, sprich recyclingfähig, sein.
  2. Um CO2-Emissionen einzusparen, muss verstärkt auf den Einsatz nachwachsender Rohstoffe gesetzt werden. Biobasierte Kunststoffe wie z.B. Green PE oder Terralene® haben sich in vielen Anwendungen bereits etabliert.
  3. Neben der Verwendung von biobasierten Kunststoffen, muss der Einsatz von Rezyklaten gesteigert werden. In diesem Kontext erscheint die Kombination von Rezyklaten mit biobasierten Kunststoffen als sinnvoller Ansatz zur zusätzlichen CO2 Reduzierung.
  4. Dort, wo Kunststoffe in der Natur verbleiben und nach ihrer Nutzung nicht mehr eingesammelt werden bzw. das Aufsammeln einen erheblichen Aufwand bedeutet sowie in der Bioabfallsammlung, sollten solche Produkte biologisch abbaubar im Erdmileu bzw. kompostierbar sein.
  5. Auswahl des optimalen Kunststoffes in Abhängigkeit von Produktanforderungen, lokalen Gegebenheiten und Verfügbarkeit von sinnvollen Entsorgungswegen.
  6. Helfen Sie Bioabfälle getrennt zu erfassen, damit wertvoller Kompost entsteht. Zertifiziert kompostierbare Bioabfall-Beutel können Ihnen die Sammlung des Bioabfalls erleichtern.
  7. In Ländern mit fehlender Recycling-Infrastruktur können kompostierbare Kunststoffe einen positiven Beitrag zur Abfallentsorgung leisten, da der Aufbau eines organischen Recyclings ungleich einfacher und kostengünstiger ist.
  8. Es gibt keinen Abfall! Vielmehr muss Abfall als Rohstoff wahrgenommen und weiterverwertet werden.

Unsere Umweltleitlinien

Die FKuR Kunststoff GmbH und FKuR Plastics Corp. verpflichten sich zur Minimierung der Einwirkungen auf die Umwelt. Kernpunkte unserer Strategie, dieses Ziel zu erreichen sind:

  • Minimieren von Abfällen durch Evaluieren von geeigneten Maßnahmen und Sicherstellung der höchstmöglichen Effizienz
  • Minimieren von toxischen Emissionen durch die Auswahl und den effizienten Einsatz unseres Fuhrparks sowie dessen Energiebedarfs
  • Aktive Förderung des Recyclings, bei FKuR und bei unseren Kunden und Lieferanten
  • Auswahl und Förderung einer geeigneten Produktpalette, welche die durch Produktion und Vertrieb entstandenen Umwelteinwirkungen minimiert
  • Erfüllung oder Übertreffen der zu erfüllenden Umweltanforderungen

Zeit, etwas zu ändern!